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Elektrochemische Korrosionsschutz-Systeme


Sehr geehrte Damen und Herren,

sicher haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie im Osten Deutschlands mit den bestehenden maroden infrastrukturellen Voraussetzungen ein Betrieb über längere Zeit störungsfrei arbeiten kann, ohne daß größere Investitionen zur Erhaltung und Erneuerung erdverlegter Anlagen anfallen. In vielen Wirtschaftszweigen ist eine störungsfreie Versorgung aller innerbetrieblichen Anlagen mit Wasser, Strom und Betriebsstoffen von größter Bedeutung für einen stabilen und rentablen Produktionsprozeß.

Haben Sie sich bei den sicherlich auch in Ihrem Betrieb regelmäßig anfallenden Arbeiten zur Erneuerung und Reparatur von erdverlegten Rohrleitungen und Behältern auf dem Betriebsgelände nicht auch schon gefragt, ob dieses Problem nicht dauerhafter und wirksamer gelöst werden könnte? Auf diese Frage gibt es, beschäftigt man sich etwas intensiver mit den Ursachen der Korrosion von Stahl im Erdboden, eine recht einfache Antwort: Man kann, wenn man die Mechanismen der Korrosion ausschaltet oder wirksam eindämmt, einen relativ preisgünstigen Korrosionsschutz mit einer Lebenszeit installieren, die die herkömmlicher Verfahren bei weitem übersteigt. Dieser Korrosionsschutz beruht auf den Erkenntnissen der Elektrochemie und heißt lokaler kathodischer Korrosionsschutz.

Der Korrosionsschutz von Schiffen mit Opferanoden dürfte die in der Allgemeinheit bekannteste Form des kathodischen bzw. anodischen Korrosionsschutzes sein. Ausgehend von den Erfolgen dieser Technologie des Schutzes von Stahl in einem Elektrolyt (denn nichts anderes sind ja Meerwasser und Erdboden im Prozeß der Korrosion) ging man in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts dazu über, dieses Verfahren auch zum Schutz von stählernen Anlagen im Erdboden anzuwenden. Mittlerweile verfügt jeder größere Rohrleitungen oder Behälter verlegende Betrieb über eine eigene KKS-Abteilung, und es wird heute keine Überlandrohrleitung mehr ohne kathodischen Schutz realisiert.

Doch genau wie beim Bau eines Hauses die Verantwortung z.B. des Wasserwerkes an der Grundstücksgrenze endet, ist auch der kathodische Schutz von Versorgungsleitungen nur bis zum Übergabepunkt in das Betriebsgelände gewährleistet. Eine Trennung des geschützten Bereiches der Rohrleitung von betrieblichen Anlagen mit einem Isolierflansch ist dem Betreiber solcher Schutzeinrichtungen über die betreffenden DIN-Vorschriften zwingend vorgeschrieben. Ab diesem Punkt haben Sie als Eigner solcher eventuell sogar grundwassergefährdender Anlagen die volle Verantwortung für deren sichere Funktion.

In der heutigen Zeit gestärkten Umweltbewußtseins muß man sich wohl nicht erst vor Augen führen, wie groß neben den wirtschaftlichen Einbußen vor allem der Imageverlust für das betreffende Unternehmen im Falle einer größeren Havarie in Verbindung mit sagen wir einem Ölleitungsbruch wäre. Sollten wir mit diesen Zeilen Ihr Interesse an dieser Art des Anlagenschutzes geweckt haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gern über Einsatzmöglichkeiten, Kosten und Realisierung eines lokalen kathodischen Schutzes.



Was soll, was ist, was kann Kathodischer und Anodischer Korrosionsschutz?


Der kathodische und der anodische Korrosionsschutz (KKS/AKS) sind Methoden des elektrochemischen Korrosionsschutzes, die allgemein noch sehr wenig bekannt sind, obwohl sie weltweit besonders von großen Firmen speziell der erdölfördernden und -verarbeitenden Industrie seit Jahren im großen Umfang angewendet werden.

Beide beruhen prinzipiell auf der Umkehr bzw. Behinderung derjenigen elektrochemischen Reaktionen, die letzten Endes zu Korrosionsschäden führen. Der KKS/AKS ist der (bei entsprechender Wartung) einzig bekannte verschleißfreie Korrosionsschutz, der seine Anwendung hauptsächlich in folgenden Bereichen findet:

erdverlegte Rohrleitungen, ummantelte Kabel und Behälter

Dieses Gebiet ist der Hauptanwendungsbereich des KKS. Trotz immer besser werdender Umhüllungsmaterialien lassen sich bei Transport und Verlegung kleine Beschädigungen nicht vermeiden. Diese Fehlstellen bilden dann im Boden lokale Korrosionselemente, an denen beschleunigte Korrosion stattfindet.

Streustromschutz

Im Boden vagabundierende Ströme aus Gleichspannungsanlagen führen bei erdverlegten Anlagen nach dem Faradyschen Gesetz zu zum Teil erheblichen Materialabtragsraten, die sich durch KKS völlig unterdrücken lassen.

Innenschutz von Behältern und Rohrleitungen

Unter der Bedingung des Vorhandenseins leitfähiger Flüssigkeiten (i.A. gegeben) ist ein wirksamer Innenschutz von Behältern sogar gegen aggressive Medien bei hohen Temperaturen möglich.

Hafenanlagen, Schiffe und Offshorebauwerke

Dieses Gebiet der Anwendung des elektrochemischen Korrosionsschutzes ist das älteste und am weitesten entwickelte, es gibt kein Stahlschiff mehr, das den Hafen ohne intakte Opfer- oder Fremdstromanoden verläßt.

stahlarmierte Betonbauwerke in chloridhaltigen Medien

Der kathodische Schutz von Armierungsmaterialien in Beton ist der jüngste Zweig des KKS, dem in Zukunft im Zuge eines weiteren Ausbaus des Straßen- netzes und damit verbundener werterhaltender Maßnahmen eine enorme Bedeutung erwachsen wird.



Qualitäts-Produkte für den kathodischen Korrosionsschutz


Anoden

  • Fe-Si Anoden (Fremdstromanoden)
  • Magnesium- Anoden (galvanische Anoden)
  • Tiefenanodenketten
  • Opferanoden

Gleichrichter

  • Schutzstromgeräte
  • Schutzanlagen

Geräteschränke

  • Wetterfestegeräteschränke

Schilderpfähle

  • Sicht- und Meßpfähle

Verbindungskabel

  • Anoden / Kathoden - Erdkabel / Meßstellenkabel

Messtechnik

  • Mobile Datenerfassung / Verwaltung